Mai ist Bienenmonat / Honigdinner zum “Bienenkampftag” mit Lisa Ertl & Moritz Seidler

Anlässlich des Weltbienentages 2026 widmen wir uns einem Lebensmittel, das häufig als Süßungsmittel im Tee versenkt wird, bevor wir überhaupt bemerkt haben, was es eigentlich ist: Honig. Ein Lebens- und Naturprodukt, in dem sich Zeit, Raum, Klima, Flora, Fauna und die imkerliche Praxis auf einmalige Art verbinden. Ein Stoff, in dem sich die Verwobenheit von Landschaft und Lebewesen buchstäblich schmecken lässt.
Das Lebenswerk einer einzelnen Biene beläuft sich auf rund 10 Gramm, also etwa einen gut gefüllten Teelöffel Honig. Dafür legt sie in ihrem durchschnittlich siebenwöchigen Leben rund 2.400 Kilometer zurück und besucht etwa 150.000 Blüten. Doch das ist erst der Anfang: Das Umarbeiten von Nektar zu Honig ist eine kollektive Meister*innenleistung der Bienen: Es wird Wasser verdunstet, bieneneigene Enzyme hinzugemischt, in Wabenzellen verräumt und anschließen mit einer feinen Wachsschicht verdeckelt.
Von dieser Dimension, dieser Präzision ist kaum etwas erkennbar in dem, was sich in deutschen Supermarktregalen stapelt. Der Honigmarkt gilt als einer der intransparentesten Lebensmittelmärkte überhaupt; es wird gestreckt, getrickst, gemischt, verschleiert. Ein großer Teil der handelsüblichen Produkte ist in seiner Herkunft und Zusammensetzung mindestens fragwürdig. Zurück bleibt ein gleichförmiges, süßes Gepansche, das mit echtem Honig so gut wie gar nichts zu tun hat.
Genau darüber möchten wir sprechen.
Gemeinsam mit Lisa Ertl und Moritz Seidler – zwei Imker*innen aus Berlin mit Bienenständen in und um die Stadt und in Brandenburg – richten wir am großen Tisch ein Honigdinner aus, das den Blick schärft für Qualität, Herkunft und Wert. Denn Honig ist, wie Wein, ein Produkt seines Jahrgangs und seines Terroirs. Unterschiedliche Standorte, unterschiedliche Jahre, unterschiedliche Bienen und Imker*innen bringen unterschiedliche Aromen hervor. Es gibt also wirklich viel zu entdecken und zu lernen, über ein ganz besonderes Lebensmitte/Naturprodukt. Lisa und Moritz diskutieren mit Ihnen an diesem Abend über Fragen wie:
Was also macht guten Honig aus?
Kann man Landschaft schmecken?
Worin unterscheiden sich Sorten, Standorte, Jahrgänge?
Was ist der Wert von Honig, wenn wir ihn nicht als Süßungsmittel, sondern als landwirtschaftliches und ökologisches Kulturgut/einzigartiges Heil- und Lebensmittel begreifen?
Auch die Küche steht an diesem Abend im Zeichen der Biene: Micha entwickelt zwei Gänge mit Honig bzw. anderen Bienenprodukten, etwa Pollen. Dazwischen begleiten vier weitere Gänge das Thema; dazu servieren wir frischen Scheibenhonig und bieten die Möglichkeit, verschiedene Sorten- und Jahrgangshonige zu verkosten. Und auch auf Getränkeseite bleiben wir beim Thema: Freuen Sie sich auf die Honey-Comb-Abfüllung von Bouche im Glas, unser hauseigenes Honigbier – das gereifte Aoltbeer, das wir gemeinsam mit Brauerei Kemker Kultuur und der Imkerei beckmann urtracht entwickelt haben – sowie einige tolle alkoholfreie Optionen mit Honig.
Im gesamten Mai begleiten uns zudem zwei Honiggänge in der regulären Speisefolge.
Wir gehen davon aus, dass der Abend vor allem auf Deutsch stattfindet; Lisa und Moritz sprechen jedoch beide auch exzellentes Englisch.
Was:
Honigdinner/ Superfood zum Weltbienentag mit Lisa Ertl und Moritz Seidler
Wann:
Freitag, den 22.05.2026 um 19.00 Uhr
Wieviel:
Spottbillige 230,00 € pro Person inklusive aller Getränke
Inklusive:
Ein Abendessen (6 – Gang) vom Nobelhart & Schmutzig | Alkoholische und alkoholfreie Getränke aus dem Keller vom Nobelhart & Schmutzig | Präsentation von Lisa Ertl und Moritz Seidler in deutscher Sprache. Bei Bedarf sprechen beide auch Englisch. | Ein Abend im Nobelhart & Schmutzig.
Wo:
Speiselokal Nobelhart & Schmutzig | Friedrichstraße 218 | 10969 Berlin / X-berg
RSVP:
Bitte unter diesem Link
Allergien & Ernährung:
Wir nehmen gerne auf alle Allergien und Unverträglichkeiten und ob Sie vegetarisch leben Rücksicht Nur vegan ist nicht möglich.
Stornierungsbedingungen:
Sie können bis Dienstag, 19. Mai 2026 bis 18:00 Uhr kostenfrei stornieren. Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt stornieren, dann berechnen wir Ihnen nichts, solange wir die Plätze erneut vergeben können.
Mai ist Bienenmonat / Honigdinner zum “Bienenkampftag” mit Lisa Ertl & Moritz Seidler

Anlässlich des Weltbienentages 2026 widmen wir uns einem Lebensmittel, das häufig als Süßungsmittel im Tee versenkt wird, bevor wir überhaupt bemerkt haben, was es eigentlich ist: Honig. Ein Lebens- und Naturprodukt, in dem sich Zeit, Raum, Klima, Flora, Fauna und die imkerliche Praxis auf einmalige Art verbinden. Ein Stoff, in dem sich die Verwobenheit von Landschaft und Lebewesen buchstäblich schmecken lässt.
Das Lebenswerk einer einzelnen Biene beläuft sich auf rund 10 Gramm, also etwa einen gut gefüllten Teelöffel Honig. Dafür legt sie in ihrem durchschnittlich siebenwöchigen Leben rund 2.400 Kilometer zurück und besucht etwa 150.000 Blüten. Doch das ist erst der Anfang: Das Umarbeiten von Nektar zu Honig ist eine kollektive Meister*innenleistung der Bienen: Es wird Wasser verdunstet, bieneneigene Enzyme hinzugemischt, in Wabenzellen verräumt und anschließen mit einer feinen Wachsschicht verdeckelt.
Von dieser Dimension, dieser Präzision ist kaum etwas erkennbar in dem, was sich in deutschen Supermarktregalen stapelt. Der Honigmarkt gilt als einer der intransparentesten Lebensmittelmärkte überhaupt; es wird gestreckt, getrickst, gemischt, verschleiert. Ein großer Teil der handelsüblichen Produkte ist in seiner Herkunft und Zusammensetzung mindestens fragwürdig. Zurück bleibt ein gleichförmiges, süßes Gepansche, das mit echtem Honig so gut wie gar nichts zu tun hat.
Genau darüber möchten wir sprechen.
Gemeinsam mit Lisa Ertl und Moritz Seidler – zwei Imker*innen aus Berlin mit Bienenständen in und um die Stadt und in Brandenburg – richten wir am großen Tisch ein Honigdinner aus, das den Blick schärft für Qualität, Herkunft und Wert. Denn Honig ist, wie Wein, ein Produkt seines Jahrgangs und seines Terroirs. Unterschiedliche Standorte, unterschiedliche Jahre, unterschiedliche Bienen und Imker*innen bringen unterschiedliche Aromen hervor. Es gibt also wirklich viel zu entdecken und zu lernen, über ein ganz besonderes Lebensmitte/Naturprodukt. Lisa und Moritz diskutieren mit Ihnen an diesem Abend über Fragen wie:
Was also macht guten Honig aus?
Kann man Landschaft schmecken?
Worin unterscheiden sich Sorten, Standorte, Jahrgänge?
Was ist der Wert von Honig, wenn wir ihn nicht als Süßungsmittel, sondern als landwirtschaftliches und ökologisches Kulturgut/einzigartiges Heil- und Lebensmittel begreifen?
Auch die Küche steht an diesem Abend im Zeichen der Biene: Micha entwickelt zwei Gänge mit Honig bzw. anderen Bienenprodukten, etwa Pollen. Dazwischen begleiten vier weitere Gänge das Thema; dazu servieren wir frischen Scheibenhonig und bieten die Möglichkeit, verschiedene Sorten- und Jahrgangshonige zu verkosten. Und auch auf Getränkeseite bleiben wir beim Thema: Freuen Sie sich auf die Honey-Comb-Abfüllung von Bouche im Glas, unser hauseigenes Honigbier – das gereifte Aoltbeer, das wir gemeinsam mit Brauerei Kemker Kultuur und der Imkerei beckmann urtracht entwickelt haben – sowie einige tolle alkoholfreie Optionen mit Honig.
Im gesamten Mai begleiten uns zudem zwei Honiggänge in der regulären Speisefolge.
Wir gehen davon aus, dass der Abend vor allem auf Deutsch stattfindet; Lisa und Moritz sprechen jedoch beide auch exzellentes Englisch.
Was:
Honigdinner/ Superfood zum Weltbienentag mit Lisa Ertl und Moritz Seidler
Wann:
Freitag, den 22.05.2026 um 19.00 Uhr
Wieviel:
Spottbillige 230,00 € pro Person inklusive aller Getränke
Inklusive:
Ein Abendessen (6 – Gang) vom Nobelhart & Schmutzig | Alkoholische und alkoholfreie Getränke aus dem Keller vom Nobelhart & Schmutzig | Präsentation von Lisa Ertl und Moritz Seidler in deutscher Sprache. Bei Bedarf sprechen beide auch Englisch. | Ein Abend im Nobelhart & Schmutzig.
Wo:
Speiselokal Nobelhart & Schmutzig | Friedrichstraße 218 | 10969 Berlin / X-berg
RSVP:
Bitte unter diesem Link
Allergien & Ernährung:
Wir nehmen gerne auf alle Allergien und Unverträglichkeiten und ob Sie vegetarisch leben Rücksicht Nur vegan ist nicht möglich.
Stornierungsbedingungen:
Sie können bis Dienstag, 19. Mai 2026 bis 18:00 Uhr kostenfrei stornieren. Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt stornieren, dann berechnen wir Ihnen nichts, solange wir die Plätze erneut vergeben können.